Bibeltexte des Tages

Evangelium und Lesungen des Sonntags

 
 

 

 

1. Lesung   Jes 53, 10-11

Die heutige Lesung ist eine Auswahl aus dem vierten Lied vom Gottesknecht beim Propheten Jesaja. Der volle Text wird am Karfreitag gelesen. In Jesus hat diese Weissagung ihre große Erfüllung gefunden. Er ist  gekommen, um die Schuld der vielen auf sich zu nehmen und für alle den Tod zu erleiden. 

Der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen Knecht, er rette den, der sein Leben als Sühnopfer hingab. Er wird Nachkommen sehen und lange leben. Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen. Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht. Er sättigt sich an Erkenntnis. Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen gerecht, er lädt ihre Schuld auf sich.


 



 

2. Lesung   Hbr 4, 14-16

Was Jesus für uns war, was er für uns getan hat, kann auf verschiedene Weise gesagt werden, wir können es nicht in einer einzigen Aussage zusammenfassen. Er ist der Hirt, der Lehrer, der Arzt. In der heutigen Lesung wird e als der Hohepriester gesehen, der selbst als Opfer dargebracht hat und nun bei Gott für uns eintritt.  

Brüder! Da wir nun einen erhabenen Hohepriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten. Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Lasst und also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.


 

                              

 

 

Evangelium  Mk 10, 35-45

Zum dritten Mal spricht Jesus von seinem bevorstehenden Leiden. Fast scheint es, als hätten die Jünger immer weniger verstanden von dem, was Jesus ihnen eigentlich sagen wollte. Er ist gekommen, um zu dienen und sein Leben hinzugeben für die Vielen.  

In jener Zeit taten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortet: Was soll ich für euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet? Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe ich nicht zu vergeben, dort werden die sitzen, für diese Plätze bestimmt sind. Als die Zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diner sein und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Den auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen u lassen sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.